Hähnchen und Hennchen leben mit ihren Eltern, Hahn und Henne, ganz vielen Tanten und einem Onkel auf dem Hühnerhof. Das Leben ist beschaulich, bis eines Tages bunte Eier auf dem Hof ihr ganzes Weltbild durcheinanderbringen. Wie ist denn das nun mit den Eiern und den Küken und den Hühnern und mit der eigenen Identität? Mit ihrer Weisheit am Ende fragen sie Mama und Papa. Die wissen zwar auch nicht alles, aber einiges zu Hahn und Henne und Ei und Küken. Und sie wissen auch, dass die bunten Eier zu einer ganz anderen Geschichte gehören: der Geschichte von Ostern.
Es gibt Momente, da bekommt Jakob ungebetenen Besuch von „einem komischen Gefühl“. Er kann gar nichts dagegen machen, auf einmal ist es da – und dann ist alles anders. Jakob weiß, es ist Angst. Sie macht ihn im Alltag oft klein und stumm. Als unerwartet ein kleiner Freund in sein Leben tritt, der ganz und gar nicht ängstlich zu sein scheint, entdeckt Jakob, dass man sich manchmal einfach trauen muss. Und wenn die Angst doch mal kommt, ist das eigentlich auch nicht so schlimm…
Manchmal tut ein Wort weh wie ein Schlag oder ein Fußtritt, das weiß Lasse. Nachdem er sich mit seinem besten Freund Vincent gestritten hat, begegnet er nachts im Traum einem alten Mann, der ihm sein Reich zeigt, in das alle Wörter gelangen, die tagsüber gesagt oder geschrieben wurden. Und tatsächlich findet Lasse dort genau das richtige Wort, das er benötigt, um sich wieder mit Vincent zu vertragen. Frank Hartmann und Irina Bruder ist mit ihrem Debüt ein wunderbares Buch über die Freundschaft und über das Suchen und Finden des richtigen Wortes gelungen.
